Computertomographie

Die Computertomographie ist eine diagnostische Methode, die mit Röntgenstrahlung arbeitet. Sie ist in der Lage, überlagerungsfreie Bilder verschiedener Körperregionen zu erzeugen, die ein normales Röntgen- oder Ultraschallbild nicht darstellen kann.

Wir setzen diese in der Humanmedizin seit vielen Jahren bewährte Technik mit großem Erfolg in unserer Klinik sowohl bei Pferden, als auch bei Kleintieren ein, um bestimmte Bereiche des Körpers oder der Gliedmaßen genauer zu untersuchen. Knochen und Weichteilgewebe können gleichzeitig detailliert dargestellt und unterschieden werden.

Beim Pferd stellen zum Beispiel akute und chronische Lahmheiten eine Indikation für eine Computertomografie da. Sie kann die genaue Ursache der Lahmheit ermitteln, wenn etwa durch diagnostische Anästhesien oder eine Szintigrafie der Bereich der Lahmheit festgestellt wurde,  durch die klinische Untersuchung, normales Röntgen und Ultraschall aber keine Diagnose gestellt werden konnte. Knochenzysten, Fissuren, Knorpelschäden, Sehnen- oder Bandverletzungen können dann als Ursache ermittelt werden.

 Zahnerkrankungen und andere Erkrankungen des Kopfes, wie etwa Headshaken oder Erkrankungen des Kiefergelenkes, Erkrankungen der Halswirbelsäule, wie etwa spinale Ataxien, sind ebenfalls Indikationen für eine computertomografische Untersuchung.

Bei Kleintieren können alle Bereiche des Körpers untersucht werden.

Auch zur Planung chirurgischer Eingriffe ist der CT ein wertvolles Hilfsmittel, um etwa die genaue Lokalisation krankhafter Veränderungen zu ermitteln und den schonendsten Zugang festzulegen.

Der Patient wird zur Untersuchung in eine besonders schonende Kurznarkose verbracht und kann schon kurz nach der Untersuchung wieder aufstehen.

Einige Beispiele für CT-Bilder zu Computertomographie :

Fissur  Gehirntumor

Kiefergelenkszyste  Zahn

Zusätzliche Informationen